Risk Assesment Trainings - Survival Events - Sportevents

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13 Justizvollzugsbeamte bereiten sich mit der Ex-Boxweltmeisterin auf Start zugunsten einer Kinderkrebsklinik vor

thumb mp02122011 1Es sind harte Burschen und Mädels – die Starter beim Braveheart-Battle-Lauf. Schließlich gilt es im März eine 24 Kilometer lange Strecke über Stock und Stein zu bewältigen, die mit kraftraubenden Hindernissen gespickt ist. Trotz der martialischen Aura, die diese und ähnliche Veranstaltungen umwogt, geht es vielen Teilnehmern nicht allein um die Selbstüberwindung und Trophäen.

So startet am 10. März 2012 ein 13-köpfiges Team aus Justizvollzugsbeamten aus Karlsruhe unter dem Namen „Team Baden“ für den guten Zweck. Mit der Aktion Braveheart Challenge soll das Olgahospital in Stuttgart unterstützt werden. Das Olgahospital ist eines von Deutschlands traditionsreichsten und größten Krankenhäusern für Kinder und Jugendliche mit 375 Planbetten und tagesklinischen Behandlungsplätzen. Viele Elterninitiativen, Selbsthilfegruppen und Förderkreise arbeiten eng mit dem Olgahospital zusammen und unterstützen Patienten und Angehörige, heißt es in einer Pressemitteilung des Laufveranstalters PAS-Team.

Initiator der „Braveheart Challenge“ ist Chris Rubertino, der einen ganz persönlichen Bezug zu der Klinik hat: „Mein kleiner Bruder Danny war eineinhalb Jahre alt, als man Leukämie feststellte. Er wurde erst in Karlsruhe behandelt, später ging es nach Stuttgart ins Olgahospital. Dort ist Danny Ende August 1991 gestorben“, erzählt er. Im Olgahospital seien sie von den Schwestern und Ärzten sehr familiär aufgenommen worden und hätten sich trotz dieser äußerst schwierigen Zeit sehr wohl gefühlt.

Laufen für die gute Sache

20 Jahre später möchte sich Rubertino mit diesem Projekt bedanken. „Ich will den Kindern zeigen, dass man niemals aufgeben sollte und dass es sich immer lohnt, zu kämpfen. Dafür bietet sich die BraveheartBattle an.“

mp02122011 2Bei der Aktion kann er auf prominente Unterstützung bauen. So hat die Ex-Boxweltmeisterin Regina Halmich die Schirmherrschaft übernommen und die 13 Starter vor gut 14 Tagen mit einem intensiven Trainingsprogramm fit gemacht für die körperlichen Strapazen, die auf sie am 10. März warten. Die Oliver-Kahn-Stiftung und Künstler Thomas D. von den Fantastischen Vier stellen Artikel zur Verfügung, die im Spendenshop auf der Internetseite www.braveheartchallenge.de erworben werden können.

Die Veranstalter um den ehemaligen Bundeswehrsoldaten Joachim von Hippel haben auch für die dann dritte Auflage der Braveheart-Battle gehörig am Parcours gefeilt. Der ist jetzt mit 24 Kilometern um vier Kilometer länger als im März 2011.

Knackpunkt der mit 45 Hindernissen bestückten Strecke – unter anderem geht es mehrmals durch die Lauer – ist der Michelsberg. Auf dem Weg dahin müssen die Teilnehmer auf einer etwa 2,5 Kilometer langen Teilstrecke 150 Höhenmeter hinter sich bringen und dabei noch Hindernisse überwinden.

Vorgeschmack auf das Rennen

Die permanente Erhöhung des Schwierigkeitsgrades ist für Organisator Joachim von Hippel ein absolutes Muss, war doch einigen Startern im vergangenen Jahr der Kurs schon wieder zu einfach. Einen Vorgeschmack konnten sich einige Braveheartbattler schon am 19. November bei einem Treffen in Münnerstadt holen. Auch Lokalmatador Arno Reuscher, der schon die letzten beiden Male dabei war, testete den Parcours. Der langjährige Marathonläufer bekannte hinterher: „Oh Mann, die Strecke hat es in sich.“

Gerade die große Herausforderung lockt die Massen an. In den sozialen Netzwerken wie Facebook gibt es einen regen Austausch zwischen Startern und solchen, die es werden wollen. Kommentatoren auf der Internetseite www.braveheartbattle.de überschlagen sich in verbaler Begeisterung. Schon jetzt – 99 Tage vor dem Start – haben sich über 1400 Läufer angemeldet. Organisator von Hippel ist zuversichtlich, die Schallmauer von 2000 Startern zu durchbrechen, wie er in einem Gespräch mit der Main-Post deutlich machte.

Wenn der Boom weiter so anhält, scheint es gut möglich, dass die Strecke deutlich geändert werden muss, ist doch die Veranstaltung im jetzigen Rahmen auf gut 2500 Läufer ausgelegt.

 

 

PAS-TEAM
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